Mein Koks, mein Kampf und meine Frau

Karriere von Alice W. steht unter schlechtem Stern, zu viel Schnee und das nicht mal nur in den Schweizer Alpen

Daran, dass unsere geliebte Vorkämpferin für die Wiedererrichtung von Ordensburgen, selbst nicht gerade ein Mutterkreuz verdächtiges Leben führt, haben wir uns gewöhnt. Wir von der Initiative Atomkraftwerke für Dunkeldeutschland sind schließlich nicht so weit rechts außen wie die Partei selbst. Wir bei my-AfD lassen unsere Trümmerfrauen sogar gelegentlich mal tagsüber aus dem Gebärkeller an die frische Luft, ohne Leine. Schließlich reicht hier ein klares „Sieg-Hohl“ als Rückrufkommando immer aus.

Nun mehren sich aber seit Tagen die Gerüchte, dass die, eigentlich natürlich sowieso, nach dem Wahlprogramm der Partei, remigrationspflichtige Frau unserer geliebten Führerin eine Schneeschneise durch die subversive, alternative, linke Club-Szene der Reichshauptstadt ziehe. Kann da jemand zur Aufklärung beitragen? Wir wollen eine Vorverurteilung aufgrund von Fake-News natürlich vermeiden!

Hier wäre einerseits geboten, ihre Einreise demnächst bereits an der Grenze der BRD GmbH zu stoppen. Andererseits wäre dann auch die, unter Umständen, des mit-koksens schuldige GröFazIn natürlich untragbar geworden.

Wie sollte unsere verehrte Führerin Alice denn ernsthaft mit dem alten Fritz gegen die Cannabis Legalisierung der „die Grünen sind schuld“ Ampel vorgehen, wenn sie selbst vor lauter Schnee den Klimawandel nicht sieht?

Wir haben uns daher, höchstvorsorglich, beraten und legen ihr, schweren teutonischen Herzens, den Rücktritt von allen Ämtern nah.

Für den Vorstand – gez. Alexander Bauland