Die Neue Energie Alternative

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Freispruch für CO2? Ein zweiter Blick lohnt sich

In den vergangenen zwei Jahren sei die globale Erwärmung spürbar zurückgegangen – trotz weiter steigender CO2-Werte. Wenn CO2 wirklich der Haupttreiber der Erderwärmung wäre, müsste doch ein ungebremster Anstieg auch zu ungebremster Erwärmung führen. Tut er aber nicht. Zeit, das Narrativ zu hinterfragen – so postulierte es bereits EIKE am 29. August 2025 unter dem Titel „Freispruch für CO₂!“.

Kommentar von Dr. Karin Lindenberg, Energiepolitisches Institut der Alternative

Ich habe nie viel von Dogmen gehalten, ganz gleich, aus welcher Richtung sie kommen – auch nicht vom Dogma, jede Erwärmung sei menschengemacht. Und tatsächlich schwankt die global gemessene Temperatur von Jahr zu Jahr, das ist keine Erfindung.

Genau hier liegt aber der entscheidende Unterschied zwischen Wetter und Klima, den man nicht verwischen sollte: Kurzfristige Schwankungen, etwa durch natürliche Klimaphänomene wie El Niño und La Niña, überlagern den langfristigen Erwärmungstrend, heben ihn aber nicht auf. Ein „kühleres“ Jahr nach einem Rekordjahr ist statistisch normal und sagt über den mehrjährigen Trend wenig aus. Die Treibhausgasstatistik des Umweltbundesamts zeigt weiterhin: Mit rund 89 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen bleibt CO2 der mit Abstand größte Faktor, weit vor Methan und Lachgas. Wer aus zwei kühleren Jahren einen „Freispruch“ für CO2 konstruiert, verwechselt eine kurze Wetterlaune mit einer widerlegten Theorie.

Quelle: Umweltbundesamt, Treibhausgas-Emissionsdaten

Ursprünglicher Beitrag: EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie, 29. August 2025.


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