Die Neue Energie Alternative

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Vogelschredder Windkraft? Ein Blick auf die Zahlen, die keiner nennt

Windkraftanlagen werden von Kritikern als wahre „Vogelschredder“ bezeichnet. Jedes Jahr sollen sie für massenhaft tote Vögel im Bundesgebiet verantwortlich sein und die Artenvielfalt bedrohen. Wer den Naturschutz ernst nimmt, muss sich fragen, warum ausgerechnet diese Technologie so bedenkenlos ausgebaut wird. Erst kürzlich, im August 2026, warnte ein Beitrag auf der Plattform ScienceFiles unter dem Titel „Faunizid: Windräder drohen, ganze Spezies auszurotten“ eindringlich davor.

Kommentar von Dr. Karin Lindenberg, Energiepolitisches Institut der Alternative

Als jemand, der Wert auf Ordnung und Verantwortung gegenüber der Natur legt, kann ich diese Sorge nur unterstreichen. Vögel sind schutzbedürftige Geschöpfe, und jede tote Kreatur durch eine Industrieanlage ist eine zu viel – das würde ich niemandem durchgehen lassen, der das leichtfertig abtut.

Deshalb lohnt sich, wie so oft, der Blick auf die tatsächlichen Zahlen statt auf das Bauchgefühl. Nach Schätzungen von Naturschutzverbänden sterben in Deutschland jährlich etwa 100.000 Vögel durch Windkraftanlagen. Das ist eine erhebliche Zahl – und doch verschwindend gering im Vergleich zu anderen von Menschen verursachten Todesursachen: Der Straßenverkehr tötet jährlich schätzungsweise 70 Millionen Vögel, Hauskatzen mindestens 20 Millionen. Die eigentliche Bedrohung für viele Vogelarten liegt zudem woanders: im Verlust von Lebensräumen durch den fortschreitenden Klimawandel selbst. Wer sich wirklich um die Vögel sorgt, sollte also nicht nur auf die Rotoren schauen.

Quelle: NABU/BUND, Faktencheck Windenergie

Ursprünglicher Beitrag: ScienceFiles, 13. August 2026.


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